Antworten auf Salafismus

Stuhlreihe: Auf jedem Stuhl liegt eine Infomappe zu „Antworten auf Salafismus

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Veranstaltungen

Das „Bayerische Netzwerk für Prävention und Deradikalisierung gegen Salafismus“ unterstützt die bayernweite Vernetzung der relevanten Akteure – mit Vorträgen, Workshops und öffentlichen Veranstaltungen. Sie richten sich grundsätzlich an alle, die beruflich oder im privaten Umfeld mit dem Phänomen Salafismus und Radikalisierung in Berührung kommen. So soll die Fachwelt und die Gesellschaft für die Themen Salafismus, Prävention und Deradikalisierung sensibilisiert werden.


Informationsveranstaltungen für Multiplikatoren

Das „Bayerische Netzwerk für Prävention und Deradikalisierung gegen Salafismus“ führt in allen bayerischen Regierungsbezirken erfolgreich Infoveranstaltungen durch. Ziel dabei ist es, das Beratungs- und Unterstützungsangebot des Netzwerks und die jeweiligen Ansprechpersonen noch bekannter zu machen. Zudem soll eine möglichst flächendeckende Sensibilisierung für das Phänomen der Radikalisierung und die Hintergründe stattfinden.

Die Zielgruppe dieser Veranstaltungen sind insbesondere

  • Mitglieder der Regierungen
  • Beteiligte der Helferkreise
  • zuständige Personen für die Ehrenamtskoordination
  • Verantwortliche für die Unterbringung von Flüchtlingen
  • Träger der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe

Die Veranstaltungen richten sich auch explizit an Vertreter der Polizei und der Schulen. Oft besteht im Nachgang einer solchen ersten Veranstaltung der Bedarf nach weiteren Veranstaltungen für spezifische Berufsgruppen. Diese werden gerne vom Netzwerk begleitet.

Planen auch Sie eine Informationsveranstaltung und benötigen Referenten oder Referentinnen?

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Netzwerkveranstaltungen

Auf dem Fachtag diskutierten Innenminister Herrmann, Justizminister Eisenreich und Sozialministerin Trautner gemeinsame mit dem Terrorismusexperten Prof. Dr. Neumann über die Rolle des Internets und soziales Medien für Radikalisierungsprozesse und Präventionsmaßnahmen. Mit einem ganzheitlichen und ressortübergreifenden Ansatz tritt das Bayerische Netzwerk für Prävention und Deradikalisierung gegen Salafismus verstärkt Radikalisierungsprozessen und der Ausbreitung extremistischer Ideologien im Netz entgegen, um diese möglichst im Keim zu ersticken. Die neuen digitalen und interaktiven Angebote des Netzwerks sind hier auf der Website unter Videos & Games und AHA! zu finden.

Zur Pressemitteilung

Zum Programm

Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales schaffte in Kooperation mit dem Amt für Maßregelvollzug des ZBFS und den Bezirkskliniken Oberbayerns ein Forum für den Austausch von Fachkräften sowie Expertinnen und Experten, die in unterschiedlicher Weise mit Radikalisierungsprozessen im psychiatrischen und psychologischen Umfeld in Berührung kommen.

Eine Broschüre fasst die Vorträge und Ergebnisse des Fachtags zusammen. Hier geht’s zur Broschüre des Fachtags „Religiös begründete Radikalisierung im Kontakt von Psychiatrie und Psychologie“.

Gemeinsam mit der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) hat das Netzwerk im Jahr 2017 einen Filmwettbewerb unter Studierenden organisiert. Gesucht wurden kurze Clips, die das Thema Radikalisierung aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Am 7. November wurden die drei von einer Jury ausgewählten Gewinnerfilme von Staatsministerin Emilia Müller und Staatssekretär Gerhard Eck in der HFF prämiert. Fachlichen Input gab es dazu von Dr. Michael Kiefer, der über die Analyse der Radikalisierung einer WhatsApp-Gruppe wichtige Einblicke in die salafistische Jugendszene in Deutschland gab.

Zu den Gewinnerfilmen der Premiere und Filmpreisverleihung am 7.11.2017

Zur Pressemitteilung der Premiere und Filmpreisverleihung am 7.11.2017

Zum Video „Premiere und Filmpreisverleihung am 7.11.2017 in der HFF“

Zum Video „Premiere und Filmpreisverleihung am 7.11.2017 in der HFF“ mit Audiodeskription

Zu den Bildern der Premierenfeier

Zum einjährigen Bestehen haben die damals amtierende bayerische Sozialministerin Emilia Müller, Innenminister Joachim Herrmann, der damalige Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback und der damalige Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle gemeinsam Bilanz gezogen und über erste Ergebnisse des umfangreichen Maßnahmenbündels für mehr Prävention und Deradikalisierung informiert. Außerdem stellten Emilia Müller und Staatsminister Joachim Herrmann die Website antworten-auf-salafismus.de vor.

Zur Pressemitteilung des Fachtags „Antworten auf Salafismus“ (PDF)

Zum Programm des Fachtags „Antworten auf Salafismus“ (PDF)

Zu den Bildern der Veranstaltung des Fachtags „Antworten auf Salafismus“

Rede von Dr. Burkhard Körner zum Fachtag „Antworten auf Salafismus“ (PDF)

Am 2. und 3. März 2016 wurde gemeinsam mit der Clearingstelle Präventionskooperation im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge eine bundesweite Fachtagung zum Thema „Vorurteile, Stereotype und Konflikte in einer vielfältigen Gesellschaft – Auswirkungen auf die Zusammenarbeit mit muslimischen Kooperationspartnern“ durchgeführt. In Fachvorträgen wurden neue Erkenntnisse präsentiert. Außerdem gab es wichtige Impulse für die tägliche Arbeit der Verantwortlichen.

Zum Programm der Fachtagung „Vorurteile, Stereotype und Konflikte in einer vielfältigen Gesellschaft“ (PDF)

Am 1. und 2. Dezember 2015 fand die Auftaktveranstaltung des „Bayerischen Netzwerks für Prävention und Deradikalisierung gegen Salafismus“ für ein ausgewähltes Fachpublikum statt.

Gemeinsam mit den Gästen ging das Netzwerk zentralen Frage nach:

Meldung vom 1.12.2015 (PDF): Auftaktveranstaltung: Startschuss für das Bayerische Präventions- und Deradikalisierungsnetzwerk

Meldung vom 1.12.2015 (PDF): Auftakt des Bayerischen Präventions- und Deradikalisierungsnetzwerks: Expertentagung im Münchner Lenbach Palais

Mit Prävention gegen Salafismus? Ein Vortrag von Dr. Wiebke Steffen (PDF)


Projektvorstellungen

Zahlreiche Menschen in Bayern engagieren sich mit unterschiedlichen Projekten. Sie setzen sich ein für unsere Demokratie oder machen auf die Thematik „Salafismus“ aufmerksam – ob in Form von Theaterstücken, Jugendtreffs oder Dialogveranstaltungen.
Um noch besser zu zeigen, welche bedeutsamen Vorhaben es in Bayern gibt, stellen wir sie im Rahmen von Projektvorstellungen der Öffentlichkeit und interessiertem Fachpublikum vor. Den Auftakt dazu gab es am 13. Juli 2016, als die Projekte „MUSA – Muslimische Seelsorge Augsburg“ und „Dialog für Demokratie“ im Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales präsentiert wurden.